Tomcat 6 mehrfach auf einem Server betreiben

14. September 2008 von Jan Lolling in Java
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Diese Beitrag gibt einen Aspekt der Tomcat-Installation wieder, wie er von Peter Roßbach auf der Berlin.ja empfohlen wurde.

Hintergrund: Die Nutzung einer Tomcat-Instanz pro Anwendung hat den Vorteil, dass die zentralen Ressourcen und Konfigurationen optimal für die Anwendung einzustellen kann. Ressourcenprobleme einer Webapp können so keine weitere Webapp betreffen.

Die Nutzung von mehreren Tomcat-Instanzen führt aber nicht zu einer mehrfachen Ablage der immer gleichen Tomcat-Bibliotheken. Der Tomcat bietet eine sehr elegante Möglichkeit der Trennung von Tomcat-Kernkomponenten und anwendungsspezifischen Teile.

Der Tomcat referenziert die Kernkomponenten ausschliesslich über die Variable “CATALINA_HOME” und die Konfigurationsdaten, temporären Dateien und Webapps über die Variable “CATALINA_BASE”.

Um nun ein neue Tomcat-Instanz zu erstellen legt man am besten neben der ursprünglichen Tomcat-Installation ein weiteres Verzeichnis an z.B. /opt/tomcat-node0 neben /opt/apache-tomcat-6.0.18. In dem neuen node0 Verzeichnis werden die Verzeichnisse conf, temp, webapps, work angelegt.

In conf liegt die Tomcat-Konfiguration. Hier alle Dateien aus der orginalen Installation hinein kopieren. Dann legen wir noch ein Verzeichnis bin an und erstellen dort Start- und Stop-Script. Hier sind ein paar lauffähige Beispiele: startup.sh und shutdown.sh

Im Verzeichnis conf muss nun die server.xml angepasst werden. Die Ports dürfen nicht identisch bleiben mit dem orignalen Tomcat (sofern dieser selbst gestartet werden soll). Hier muss man sich ein Schema überlegen, wie man systematisch die Ports verändert (erleichtert den Überblick, wenn man die Nummer der Tomcat-Instanz und die originalen Portnummern zum neuen Ports kombinieren kann.

Der neue Tomcat 6 ist im Vergleich zu der Version 5 oder gar 4 wesentlich leichtgewichtiger und übersichtlicher strukturiert, so dass es sich wirklich anbietet die Trennung der Anwendungen noch radikaler zu betreiben.

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Advanced JSF

7. September 2008 von Ralph Bergmann in Allgemein, Java, Treffen
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Wir haben noch lange nicht genug und deshalb gehts nach der Konferenz wie gewohnt mit unseren Vorträgen weiter.

Der Vortrag:

JavaServer Faces (JSF) haben es zu einem schönen Reifegrad gebracht. Allerdings löst auch JSF 1.x nicht alle Probleme, sodass häufig zusätzliche Frameworks notwendig sind. Dieser Vortrag gibt einen Überblick zur Kombination von Apache MyFaces, Facelets und Apache Trinidad und zeigt, wie verschiedene Bestandteile diese Frameworks erfolgreich in die View-Schicht einer Anwendung integriert werden.

Die Session stellt ebenfalls eine leichtgewichtige Anbindung von JSF an die Business-Schicht mithilfe des Spring 2.x Framework und dem Java-Persistence-API-Standard vor.

Der Sprecher:

Matthias Weßendorf ist Senior Software Developer bei Oracle. Dort arbeitet er an ADF Faces RichClient, einer Ajax-basierten JSF-Komponenten-Bibliothek.

Matthias ist ebenfalls aktives Mitglied der OpenSource Gemeinschaft, wo er sich überwiegend bei den Apache Projekten MyFaces und Trinidad engagiert.

Vorher war er als CMS-Entwickler der Pironet NDH AG, an der Entwicklung eines next-generation CMS, mit UI-Techniken wie XUL und Ajax, beteiligt.

Der Treffpunkt:

Der Vortrag wird in der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft, Treskowallee 8 im Raum HG 208 vorgetragen werden.

Der Termin:

17.10.2008 ab 18:30

Der Ablauf:

18:30 Tür auf, Zeit für etwas Networking
19:00 Vortrag
danach gehts zum “Social Event” in die “Treskowstuben

Der Flyer:

Den Flyer finden Sie in den Anlagen, diesen bitte ausdrucken und ihn an Freunde, Bekannt, Kollegen oder andere Interessierte weitergeben.

Anmeldung:

Der Vortrag ist wie immer für Sie kostenlos, jedoch bitten wir um eine Anmeldung, damit wir besser planen können.

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