DB2 Express Installation und JDBC connect
28. Februar 2008 von Jan Lolling in Allgemein, Java
Schlagwörter: Java
Wir (Dietmar und ich) haben eine DB2 Express mal in einer VMware (Fusion unter Mac OS X) in der SuSE Enterprise Server 10 SP1 läuft installiert. Ich gebe hier mal unsere ersten Eindrücke (als DB2 Newbie) wieder:
Installation ist recht simpel: DB2 Exp runterladen und das tar ball in einem temporären Verzeichnis auspacken: tar xvf db2exc_950_LNX_x86.tar..
Die Installation muss als root erfolgen. Im Verzeichnis exp/db2setup starten. Die GUI schlägt ein Verzeichnis vor in dem die Installation erfolgen soll.Wenn man sich wie ich noch nicht auskennt mit der DB2 – BITTE NICHTS ÄNDERN!!!! – sonst schlägt das Erstellen einer Datenbankinstanz später – ohne jede Fehlermeldung – fehl ! Hatte man vorher schon mal eine Installation versucht, diese erst vollständig (!!) (Verzeichnisse UND user) löschen ! Diese Hinweise können mehrere Stunden Frustation sparen !
Auch an der Softwarezusammenstellung sollte man nichts ändern, da das von der IBM website runterladbare tarball nicht alles enthält und man dann in einer dummen Schleife hängen bleibt die nach dem Ort der Installations-CD fragt – die haben wir ja nicht !Die Installation erstellt ein Verzeichnisbaum unter dem alles liegt und zudem 3 user und zwei Benutzergruppen. Die mitgegebenen Passwörter unbedingt merken !
Bei der Installation wird angeboten eine DATABASE “SAMPLE” zu installieren. Das würde ich empfehlen. Die ist in etwa sinngemäss vergleichbar mit den Beispieldaten die Oracle mitgibt. Man hat eine kleine EMPLOYEE-Datenbank die gut geeignet ist für erste Experimente.Nach der Installation (als root) muss man sich als der user anmelden dem die installierte Instanz gehört default=db2inst1).
Alle weitere Aktionen erfolgen im Kontext dieses Users (dieser User hat auch einen entsprechend angepasst PATH).
Man ruft das Programm db2fs (DB2 First Steps) auf und das konfiguriert den Browser und ruft ihn dann mit einer Webseite auf die (per JavaScript) Java Programme zum Start anbietet, die bei der Konfiguration unterstützen. Wir benötigen diese aber erstmal nicht, da unsere Beispieldatenbank schon funktioniert.
Für eine JDBC-Connection benötigen wir im CLASSPATH unserer Anwendung aus dem Verzeichnis /opt/ibm/db2/V9.5/java die db2jcc4.jar db2jcc_licence_cu.jar.Die URL für eine Typ-4-Verbindung (also ohne lokal installierte IBM-Software) sieht so aus: jdbc:db2://192.168.34.128:50001/SAMPLE (hier die SAMPLE-Database).
Die Installation kann auch abweichende Ports erstellen – also Vorsicht und genau beobachten !
Wer mit Oracle vertraut ist der wird folgende Hinweise brauchen können. Es gibt bei der DB2 Instanzen. Diese sind aber nur durch die unterschiedlichen Ports in der URL unterscheidbar (im Gegensatz zu Oracle, wo man nie mit der DB selbst sondern mit dem Listener kommuniziert und der verschiedene Instanzen verwalten kann).Die DB2 kennt das zusätzliche Element der DATABASE. Das kommt sinngemäss einer Oracle SID oder Service nahe.
DATABASEs haben unterschiedliche Schematas (User). DATABASEs werden tablespaces zugeordnet.Tablespaces sind sehr vergleichbar zu den Oracle tablespaces und werden auch durch database files repräsentiert.Der Zusammenhang zwischen Instanz, Database und User ist auch im Vergleich zu Oracle anders !
Der User dem die Instanz gehört ist auch gleich der User (db2inst1) mit dem man sich bei der Datenbank anmeldet. Das UNIX-Passwort ist auch zugleich das DB2-Passwort (die OS-Authentification wird verwendet).
Die Objekte der User werden tablespaces zugeordnet (analog zu Oracle). User sind grundsätzlich user des Betriebssystems. Oracle hat eine interne User-Verwaltung (+Passwortpflege) – DB2 nutzt immer das OS. Man kann also nur User hinzufügen die es auf OS-Ebene schon gibt.Materialized Views (aus Oracle) heissen in der DB2 Materialized Query Tables.
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